• 07572 - 71 11 71 wir beraten Sie gerne kostenlos
  • Mail: jotun-holzschutz@gmx.de
  • 07572 - 71 11 71 wir beraten Sie gerne kostenlos
  • Mail: jotun-holzschutz@gmx.de

Schleifen oder Bürsten

Für optimale Ergebnisse müssen nach dem Reinigen lose, verwitterte, vergraute Holzfasern und nicht mehr tragfähige Altanstriche mittels Schleifpapier, Körnung von P 60 – P 100, in

Faserrichtung des Holzes entfernt werden.

Hierzu eignen sich, dem jeweiligen Bauteil entsprechend, Schleifmaschinen wie Schwing-, Exzenter- oder Dreieckschleifer.

Ist das Holz schon länger bewittert und sind die Früh- und Spätholzzonen ausgeprägter, empfiehlt sich auch das Ausbürsten mit sogenannten Zirkularbürsten

(80er oder 100er) oder Messingbürsten, um auch die tiefer liegenden Frühholzzonen gründlich zu bearbeiten, und erst danach zu schleifen.

Auf den Einsatz von Stahlbürsten sollte verzichtet werden, da hier eventuell zurückbleibende Stahlpartikel dunkle Rostverfärbungen bei den Anstrichen

verursachen können.

Um einen ausreichenden Farbauftrag im Kantenbereich zu gewährleisten, muss beim Schleifen darauf geachtet werden, dass scharfe Kanten mit

einem Radius von ca. 2 mm gerundet werden. Bei scharfen Kanten entsteht durch die sogenannte Kantenflucht ein reduzierter Farbauftrag, was wiederum

mit einer kürzeren Haltbarkeit des Anstriches verbunden ist.

Nach dem Schleifen ist ein sorgfältiges Entstauben der Flächen notwendig, dies kann mit einem Staubbesen oder Druckluft erfolgen.

Ist der Altanstrich noch intakt und soll nur aufgefrischt werden, kann hier nach einer Reinigung mit einem feinen Schleifpapier P 120 – P 150 oder

Schleifvlies die tragfähige Altbeschichtung angeraut werden, um eine Verbundhaftung für nachfolgende Anstriche herzustellen;

glänzende Anstriche sind matt zu schleifen.

Ein „Must-have“ für Profis

Ein sehr effektiver Helfer bei der Vorbereitung von stark bewittertem Holz ist die sogenannte Zirkularbürste.