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konstruktiver Holzschutz

Für die Beanspruchung von Holzbauteilen ist nicht nur die Bewitterung, sondern auch der konstruktive Holzschutz maßgebend (hierzu auch DIN EN 927 - 1).

Bereits bei der Planung sollte dieser stets im Vordergrund stehen und seine Grundregeln beachtet werden.

Konstruktiver Holzschutz erfordert besondere Planungssorgfalt, d. h. Feuchteschutz im bauphysikalischen Sinne:

Verhinderung von Feuchtigkeitskonzentrationen; Verhinderung von zu starker Dampfdiffusion und kapillarer Feuchtigkeitsbewegung.

Stehendes Wasser auf Holzbauteilen ist zu verhindern; Holz, das nass wurde, muss wieder austrocknen können.

Welche Grundregeln gilt es zu beachten?

Die Piktogramme in dieser Übersicht stellen die wichtigsten Kriterien eines guten konstruktiven Holzschutzes auf einen Blick dar:

Der Abstand zum Boden sollte mindestens 30 cm betragen.

Dadurch wird verhindert, dass anfallendes Oberflächenwasser auf die sensiblen Hirnholzflächen zurückprallt.

Hinterlüftung von Fassaden verhindert einen Feuchtestau.

Hierbei ist es wichtig, dass vor der Montage der Fassadenverkleidung auch die Rückseite grundiert wird.

Bewitterte Hirnholzflächen und waagerechte Holzflächen sollten möglichst durch Abdeckungen wie Bleche aus Kupfer, Zink oder Edelstahl geschützt werden.

Den Kontakt mit Pfosten und Balken direkt zum Erdreich vermeiden! Hierbei hilft die Verwendung von Ständerfüßen. Bohrlöcher sollten nur an den vom Wetter abgewandten Seiten angebracht werden.

Stoßverbindungen eignen sich, um längere Fassadenprofile im Hirnholzbereich zu schützen.

Diese sind so anzulegen, dass anfallendes Wasser abgeleitet wird und abtropfen kann.

Tropfkante an lotrechten (vertikalen) Bauteilen dient zur schnelleren Wasserableitung.